Phishing [ˈfɪʃɪŋ] werden Versuche genannt, über gefälschte WWW-Adressen an Daten eines Internet-Benutzers zu gelangen. Der Begriff ist ein englisches Kunstwort, das sich an fishing („Angeln“, „Fischen“[1]), evtl. in Anlehnung an Phreaking auch password fishing[2], bildlich das „Angeln nach Passwörtern mit Ködern“[3], anlehnt. Häufig wird das h in dem Begriff mit Harvesting erklärt, so dass der Begriff Phishing dann Password harvesting fishing[4] lautet.
Es handelt sich meist um kriminelle Handlungen, die Techniken des Social Engineering verwenden.[5] Phisher geben sich als vertrauenswürdige Personen aus und versuchen, durch gefälschte elektronische Nachrichten an sensible Daten wie Benutzernamen und Passwörter für Online-Banking oder Kreditkarteninformationen zu gelangen. Phishing-Nachrichten werden meist per E-Mail oder Instant-Messaging versandt[6] und fordern den Empfänger auf, auf einer präparierten Webseite oder am Telefon[7] geheime Zugangsdaten preiszugeben. Versuche, der wachsenden Anzahl an Phishing-Versuchen Herr zu werden, setzen unter anderem auf geänderte Rechtsprechung, Anwendertraining und technische Hilfsmittel.
Der erste dokumentierte Phishing-Versuch fand am 2. Januar 1996 in der Usenet-Newsgroup alt.online-service.america-online statt[8], der Begriff Phishing tauchte jedoch möglicherweise bereits zuvor in der Druckausgabe des Hacker-Magazins 2600 auf.[9] Die verbreitete Theorie, nach der Phishing ein Kofferwort aus password harvesting[10] ist, ist ein Beispiel für Volksetymologie.
aus Wikipedia




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